Die weltweite Verbreitung der Krankheit Aids

Aids gehört nach wie vor zu den gefährlichsten und weitverbreitetsten Krankheiten weltweit. Auch wenn die Aufklärungsarbeiten zum Schutz vor Ansteckung mit dem Virus gute Erfolge nachweisen können, breitet sich die Krankheit dennoch weltweit aus. Wie der Virus übertragen wird und wie man sich gegen eine Übertragung schützen kann, ist bereits lange bekannt. Dennoch ist die Forschung nach wie vor auf der Suche nach einem Weg, einen Infizierten vollständig zu heilen.

Was genau ist unter der Krankheit Aids zu verstehen?

Schutz gegen AIDS
Aids bricht erst nach einer vorangegangenen Infektion mit dem HI-Virus aus. Durch den Ausbruch der Krankheit Aids wird das Immunsystem des Menschen nachhaltig geschwächt und daran gehindert die volle Leistungsfähigkeit abzurufen. Durch eine Infektion werden die notwendigen Helferzellen zerstört. Daraufhin kann sich der Körper nicht mehr gegen Krankheitserreger schützen und ist anfällig für diverse Krankheitserreger. Krankheiten können sich somit ungehindert ausbreiten und wachsen. Dies ganz zu Krebs und bösartigen Tumoren führen. Da das Virus auch das Zentralnervensystem angreift, können auch Nervenentzündungen und Schädigungen der Hirnleistung die Folge sein.

Die Ausbreitung der Krankheit Aids auf der Welt

Erstmals für großes Aufsehen sorgte die Krankheit Aids in den 1980er Jahren. Zu dieser Zeit stieg die Zahl der infizierten Personen rasant an. Besonders in der damaligen Homosexuellen Szene war die schnelle Ausbreitung der Krankheit ein großes Problem. Von der Infektion bis zum Nachweis einer Infektion durch einen Test können bis zu 5 Jahre vergehen. In den Folgejahren gab es etliche Kampagnen gegen die Krankheit. Die Ansteckungszahlen gingen weltweit daraufhin zurück. Dennoch sind auf der ganzen Welt mehr als 35 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.

Besonders auf dem afrikanischen Kontinent ist die Ausbreitung und Entwicklung von Aids ein großes Problem. Von den weltweit erkrankten Menschen leben ca. 70 Prozent auf diesem Kontinent. Dies ist als äußerst kritisch zu sehen, da es in dieser Region auch mit Abstand zu den meisten Sterbefällen kommt. Durch die schlechte Gesundheitsversorgung und finanzielle Armut können sich die meisten Menschen eine Therapie oder entsprechende Medikamente nicht leisten. Nach den afrikanischen Ländern folgen Asien und Lateinamerika in der Anzahl der erkrankten Menschen. Im Vergleich hierzu ist die Infektionsrate in Deutschland und generell in Westeuropa eher gering. Dennoch sollte das Risiko niemals unterschätzt werden.